Las Vegas

Ein paar Tage Las Vegas. Pokern bis der Hahn schreit und ein Totalverlust von 150$. Wer hat dort schon mal das große Geld gemacht???

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Hubschrauberflug in den Grand Canyon und Sektfrühstück mit anschließendem Jet Ski fahren auf einem nicht kleinen Binnensee…. Was man  so alles erlebt? Hummer fahren danach als abschließendes Gimmik….

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Yale

Nachdem in New York mehr Schuhe zu finden waren als ich Füsse dabei hatte, war es problematisch diese im Koffer zu verstauen. Dann, am Morgen um 9.00 durch NYC, Financial District zur Grand Station. Für die Metro zahle ich entgegen normalen 2$ gleich mal 4$, weil ich für meinen Koffer extra freischalten muss, nachdem er steckenbleibt. Na gut, das Geld war sowieso verloren.

Dann mit dem Zug nach Yale. Es geht am Meer (oder auch nicht) entlang und ich bearbeite die Fallstudien, die ich nach heutigem Stand nicht brauchte. Auch gut.

New Haven ist klein, schön und überschaubar. Yale university ist groß, weitläufig und auf alt getrimmt. Nur weil ein Architekt eine Kirche bauen wollte, haben sie eine Bibliothek, die so aussieht. In aller Arroganz hat er zudem sein Gesicht darauf modelliert.

Dann am Abend, gestern, das who is who unserer Firma…. aha… we are important… aha… yale management school… aha… ok, na gut…

Heute bin ich müde und das programm scheinbar auch… mache mir einen Kaffee… und schleiche mich hinaus…

NYC

Eben angekommen. Es ist spät, zumindest für mich. Heute wird noch ein Powerbook gekauft. Hat schon lange auf sich warten lassen. Ansonsten bin ich müde. 3 Stunden am Flughafen in München waren zu viel, ohne das tun zu können, was wichtig gewesen wäre…

Jetzt geht es in die Stadt… Exchange Hotel – Wlan for free… gute Sache. Am Montag geht es nach New Haven… oder so…

Yale… ich komme…

Reportagen: Unser täglich Brot

Kommentarlose Einsicht in die industrielle Fleischverarbeitung. Sägen, Abziehen, Abschneiden und Ausnehmen als normaler Gegenstand des Alltags. Ein Schlachter, der kurz die Säge abschaltet, um sein Telefon zu benutzen. Wenn ruft er wohl an oder wurdeer angerufen. Wer störte ihn dabei das Schwein in zwei Hälften zu zerteilen.

Regulärer Teil des Ganzen. Absurd Normal. So sind sie, die Österreicher… :)

Beeindruckend…

Dokumentarfilm von Nikolaus Geyrhalter,
Österreich 2005, 90 Minuten
Redaktion: Inge Classen

Musik macht traurig, macht Mut… ich geb sie zurück

Slow Moves und Optimisic Grooves…. nun ja…

Die Wohnung ist renoviert, ist es noch meine? Wer bin ich darin? Vorher war es ein anderer?

Stall Out von Muth Math ist mein persönlicher Hit. Er bewegt, moved und ist doch schleierhaft in seiner Wirkung. Nicht negativ, nicht außerordentlich positiv aber treibend.

Heute geht es mal wieder auf eine Hochzeit. Platznehmen am Singletisch. Letztes mal hat die Dame neben mir den Strauß gefangen und ich war stets auf der Hut. Ja nicht überinterpretieren. Die sind ja auch alle immer sofort schwanger zur Zeit. Befruchtungswahn kehrt in die Gesellschaft ein, als wäre es im deutschen Sinne doch eine Art der Altersabsicherung. Aber, es ist mehr als das…

Jetzt gehts los, auf in die Schale und wilde Ehen beenden…

Ich hoffe den Lesern geht es gut…

Take care, Chicago

Nun… Gepackt und fertig fuer die Abreise irre ich 6 Stunden durch die Stadt. Ich versuche verzweifelt noch etwas zu kaufen, da es sich ja lohnt, finde jedoch nichts. Nichts was ich unbedingt haben muesste. Was ein Drama…

Mittags gehe ich Sushi essen und schwelge in der Vergangenheit… ja, Sushi hat damals eine neue Dimension an kulinarischem Erlebniss geboten. Dabei ist es doch so gut… Jedenfalls war dies hier neben Vancouver das beste Suhi, welches ich bisher geniessen durfte.

Danach, Museum of modern Art. Jeff Wall, seine bekannte Milchtuete wird hier ausgestellt. Ich schaue mir das Bild sehr lange an. Irgendwie wirkt es ja trivial aber es ist einfach… sensationell. Nachdem ich es kurz photographiere beschliesse ich das Photo zu loeschen, das es ja die primitivste Form der Piraterie ist. Faellt mir selbst nichts mehr ein. Wurde ich die Milchtuete photographieren ohne dieses Bild zu kennen, o.k., aber so…

Empfehlenswerte Ausstellung. Ich bin beeindruckt von der Klarheit, mit welcher er Schmutz und Unordnung darstellt. Es sieht so klar aus, dass es sauber erscheint… Knaller. Waere ich ein Photograph, wuerde ich wohl so aehnlich photographieren…

Danach noch ein bisschen durch die Strassen crusen und zurueck ins Hotel meine Sachen holen… Es wird Zeit, denn die Zeit ist vorbei…

Chicago Burning

Ein Nachtleben wie in Barcelona und stillschweigend geniesse ich es zu sehen wie die betrunkenen Amerikaner, Asiaten und alles andere betrunken durch die Nacht eiern.

Ich begnuege mich mir ein paar Gin Tonic und beschaeftige mich mehr oder minder mit dem Aus blick auf den Hancock Tower… Chicago Nights…

Crystal und Ruth haben sich ebenso in Chicago getroffen. Ruth kommt aus Tennessy und Crystal lebt hier. Wir unterhalten und an dem Abend und ich trinke noch immer Gin Tonic und waehlen Musik aus der Jukebox… Ich sehe Falco mit Rock me Amadeus und beschnalle mich darueber, dass es scheinbar das einzige ist, was wir in einer solchen Jukebox anbieten koennen. Ob sie schon mal etwas von Wolle Petry gehoert haben. Ich denke nicht, sonst wuerde sich die Aussenwirkung wohl nachhaltig verschlechtern.

Nachts um 3 beschliesse ich nun den Abend zu beenden und rufe ein Taxi. Mhh… mein Geld… mhh… Geld? Karte? Aha, Karte da… Geld? Mhhh…. Oh… Gin Tonic… Geld Weg… Taxi, keine Karte… Na gut.

Also, beschliesse ich den gesamten weg zu laufen. So weit kann es ja nicht sein… Mitten auf dem Weg beginnt es in Eimern zu schuetten… Happy Guy und ich frage wieder und wieder nach dem Weg…

Nach fast 1 1/2 Stunden oder auch laenger erreiche ich total nass mein Hotel und freue mich auf mein Bett…

Erkenntnis des Tages: Manchmal ist es weiter als man denkt…

Gotham City SWAT

Bill WIthers begleitet mich mit seinem 70iger Jahre Groove durch die Strassen Chicagos. Der Song Lonely Town, Lonely Street dringt durch mein Ohr in meinen Kopf und entfacht ein gutes Gefuehl fuer mich in den Strassen. Crusen durch die Schluchten der Stadt. Ich biege in eine Strasse im Financial District ein und halte in den Haenden mein Hape Kerkeling Buch, was ich zur Zeit lese.

Blaulicht, Menschen, Geschrei… kurzum springe ich in die naechste Telefonzelle, drehe mich ganz schnell und renne mit meinem Supperskirt auf die Strasse. Ich schreie ganz laut: Everything is fine, it’s me…

Aufgewacht stehe ich an einer Laterne und bin einer dieser Gaffer, die bloed rumstehen und nichts tun. Was soll ich auch tun. Gotham City SWAT ist bereits da, die werden es richten… Ich gehe weiter und entschliesse mich die ganze Sache weiter zu untersuchen. Ich bemerke abgesperrte Strassen. Wie aufregend… Bill Withers, bist du noch da? Who is he… ja, groove mich zu, Man.

Ich gehe weiter. Dort steht eine Frau mit einer Einkaufstasche. Ich peile sie an und gehe in ihre Richtung und frage “What’s Up”… kein Ton, keine Bewegung… ich bin verwirrt… bis jemand auf mich zulaeuft und mich fragt wohin ich gehen will… Ich zeige vor mich und sage… Further down the street…

Jemand schreit laut TakeXX und ich werde vom Laeufer hinter eine Hausecke gefuehrt… Ein Wagen mit der Aufschrift Gotham Police Dep. faehrt an uns vorbei und es wird langsam klar… Gotham City und ich Depp renne in meiner Schaulust in die Dreharbeiten von Batman rein… Aber, ich frage nach… traue meiner eigenen Logik nicht… und, habe recht…

Erkenntnis des Tages: Withers groovt auch in Gotham City…

Muskelkater, Muskelkater, Muskelkater

Jetzt hat es mich erwischt. Ich kann meine Arme nicht mehr bewegen, T-shirts anziehen und sowieso meinen Rucksack auf den Ruecken schnallen. Ich habe es uebertrieben… mich ueberschaetzt… typisch… Wie konnte das nur passieren…

Heute halte ich meine Arme still… und hoere auf mich zu bewegen… aber, heute Abend ist das Nachtleben von Chicago angesagt.

Zudem bin ich schon noch gelaufen, bei 90 Grad… o.k. Fahrenheit…

Erkenntnis der Woche: Lieber zweimal leicht als einmal schwer

Chicago South Crusing

Heute, South Chicago Day… Morgens in der Business Lounge gegessen. Es gibt wirklich nichts, was gut gewesen waere… Muffins, Donuts und schlechten Aufstrich. Ich gebe mir zwei Ladungen Peanut Butter, weil es irgendwie besonders ist…

Danach Frage ich den Concierce nach dem Sueden und er zueckt eine Karte und malt die Lines ein, die ich nicht ueberschreiten sollte. Schrieb ich das bereits??

Danach werfe ich mich aus dem Hotel in die Strassen hinein… Alles aufsaugen, was so geht, kommt, steht und erstellt wird. Ich laufe gut Zwei Stunden am Stueck… Ich laufe ungebremst ca. 50 Blocks und bewege mich nun in der 45th Street… Allerdings fuehle ich mich nicht sonderlich wohl mit der Entscheidung immer weiter zu laufen… Biege ab und male mir aus die naechste Strasse wieder hoch zu laufen. Alles ist anders wo ich war…

Ich nehme ein paar Bilder mit und mache mich aus dem Staub. An der Kreuzung, wo ich abbiege begegnet mir Johnny Everett, ein 47 jaehriger Obdachloser aus Chicago. Er fragt mich ob ich ein Tourist sei, was ich bejahe… Darauf erzaehlt er mich ich solle nicht weiter in Richtung Sueden gehen und besser wieder eine andere Richtung einschlagen. Alles voller Drogen und Gangs. Es wuerde mir hier sicher nicht gut ergehen. OK, schon ueberredet… denke ich… mich quatschen ja ehe andauernd schon Leute an…

Johnny begleitet mich, ich denke er will Geld und ich erzaehle ihm, dass ich in Deutschland einen kleinen Office Job habe und auf meinen Urlaub sparen musste. Jaja… Dummerweise habe ich meine gute Uhr am Arm, die vielleicht nicht so rueberkommt…

Johnny und ich ziehen durch Chicago und er erzaehlt mir vieles, zeigt mir Dinge und geht mit mir Milen in den Norden. Wir haben eine gute Zeit und rasten in einer Bluesbar Namens Legends. Zwei Bier Light, ich denke Millers, und 3 Runden Pool, die ich mit Ach und Krach gewinne, als ob es wichtig waere. Er bedankt sich bei mir, denn er sei noch nie dort gewesen. Ich zahle die Rechnung und wir gehen weiter. Ich vermute Johnny hat ein Problem mit Alkohol, denn er orderte Light.

Danach zeigt mir Jonny seine Welt… wir kommen an einem Haus vorbei, welches vor 125 Jahren gebaut wurde und eine Herberge fuer Obdachlose enthaelt. Alles ist sehr religioes. Eigentlich nicht mein Ding, aber so hat es was gutes.

Pacific Garden

Johnny und ich werden getrennt. Ich darf nicht dort sein, wo die anderen sind. Aus Respekt vor Ihnen, denn nicht alle konnten etwas fuer ihr Situation sagt der, der mich durch das Gebaeude fuehrt. Er ist ueberzeugter Christ und verdeutlich mir, dass alle Fuehrer und Gruender dieser Stiftung vom Lord getoucht wurden. Naja, los geht es… Erst ein Vortrag ueber die Gruender, dann eine Begehung. Ich darf nur Photos machen, wo niemand ist… Aber ich erhasche einen Blick in einen Schlafraum. Dort liegen mindestens 60 Leute auf dem blanken Boden. Ein verwirrender Anblick fuer mich…

So hatte ich an diesem Tag einen Blick, der gefunden werden will. Es ist anders, beaengstigend, traurig und voller Respekt… Weist du, Alter, Respekt…

Nach der Bestichtigung geht es zum Sears Tower. Johnny war noch nie dort oben. Und ich lasse es auch an diesem Tag…

Erkenntnis: Respekt ist das was bleiben muss…

Chicago – Und es geht mal wieder auf die Fuesse

Bin da. kaum zu glauben… Wie befuerchtet, bin ich im Conrad Hilton Chicago, heute Hilton Chicago, eingecheckt und bekam aufgrund eines Status, meines Status ein Business Zimmer im 23 Stock. Hinweise auf Insekten in den Sommermonaten haben mir verboten das Fenster zu oeffnen. Naja, wegen der 15 Spinnen davor hatte ich mir sowieso ueberlegt das Fenster einfach geschlossen zu halten. Tierliebe. o.k.. aber jetzt ist auch mal Schluss damit, man muss je nicht alles Teilen.

Chicago

Gestern war ich im Zoo, bin mind. 16 Milen gelaufen und habe mir durch mein kleines Workout am Morgen mit ein paar Maschinen einen Muskelkater verbraten, der seinesgleichen sucht. Heute Morgen wieder, mit leichten Gewichten und ausgiebigen Dehnuebungen….

Heute geht es in die Southsite. Ich habe von Concierce einen Stadtplan bekommen, mit Uhrzeiten und bereichen, wann ich dort wieder verschwunden sein sollte. Die Ganzen Gangs und Neighbourhoods… sagen die.

Naja, Chicago ist nun mal nicht Marburg, denke ich mir und laufe gleich mal los. Am Tag sollte nichts passieren, aber Abends ist es nicht gut dort zu sein. Also, ab 4pm Rueckzug, um am leben zu bleiben…

Erkenntnis des Tages: Hoch oben ist der Ausblick nicht immer besser  

Virusfalle

O.K. Wir leben in einer Zeit der Globalisierung. Was bedeutet das eigentlich?

  1. Globalisierung von Kapital und deren Märkten
  2. Globalisierung von Unternehmen und deren Märkten
  3. Globalisierung von Informtionen (es erreicht einen wirklich allerlei Mist)
  4. Globalisierung von Viren und anderem Zeug, was nur Probleme bringt..
  5. Globalisierung von nationalen Problemen (was mit Punkt 3 zusammenhängt)
  6. Globalisierung der Kulturen (Musik, Film und Literatur)
  7. Globalisierung von Mode und deren Erscheinung
  8. Globalisierung von Bedürfnissen
  9. Globalisierung von politischen Sachverhalten
  10. Globalisierung von Blickpunkten
  11. Globalisierung von lokaler und regionaler Komplexität zur Vereinfachung globaler Sachverhalte
  12. Globalisierung von Meinungen und den Meinungsmachern
  13. Gloablisierung von Dummheit
  14. Globalisierung von allem, was uns bewegt…

Und der unbedarfte Globalisierungsgegner surft durch das Internet um sukzessive die globalen Zusammenhänge zu verstehen die er kritisiert, ohne zu begreifen, dass er ohne die Globalisierung nie dazu fähig gewesen wäre. Und danach, nehmen sie globale Informationen zur Rechtfertigung regionaler Interessen, um im Recht zu sein.
Und jetzt hat mich mal wieder ein globaler Virus lokal erwischt und es geht mir schlecht… Ist das der Preis?

Bad Homburg, Bad Homburg

Ja ja, das schöne Bad Homburg. Was hatte ich gedacht, als ich entschloss in dich hinein zu ziehen. Ein schöner Ort, ein steigernder Preis und Kapitalanlage. Heute gehe ich durch dich hindurch und stelle mir Fragen. ich frage mich ob es alles nur so aussieht, ob die Menschen nicht auch leiden, ob sie nicht auch rennen und rennen. Ich gehe durch deine Straßen und schau durch deine Fenster und sehe Regale und teure Lampen und große Bilder. Bilder die jemand gemalt hat, die ein anderer nur möchte, weil sie begehrt sind. Ich sehe die persönlichen Abdrücke deiner belesenen und bevorteilten Bürger.

Durch deinen Kurpark spazierend sehe ich einen Golfplatz bestückt mit diesen niedlichen kleinen Fähnchen, die das Loch markieren. Rundherum sammelt dich die Familie beim putten ins Loch. Sie stehen dort auf dem grün, so perfekt gekleidet, während ich mit zerrissenen Hosen und Fettgestank durch deine Straßen irre… ob sie mich anstarren, frage ich mich. Nachdem ich in deinem Park nach rechts gehe, liebes Bad Homburg, sehe ich alte Herren. Sie spielen Schach und vermitteln mir ein südländisches Gefühl. Ich glaube sie sind nicht von hier, denke ich in mich hinein. Ein alter wirklich beschaulicher Mann raucht American Spirit und ich spiele mit dem Gedanken, ihn zu fragen, ob er keine Kopfscherzen davon bekommt. Zug um Zug beenden sie langsam ihren Tag in deinem Park. Sie vermitteln das Gefühl nichts verpasst zu haben. Nicht wie die, die Abends oder am Wochenende kommen und immerzu nur rennen.

Die Quellen in deinem Park schmecken mir nicht, Bad Homburg. Zuviel Schwefel und faule Eier die ich dort schmecke; oder Blut, wie nach dem Lutschen an meinem Finger, wenn das Messer den Kampf wieder gewonnen hat. Ein paar deiner Menschen, hier im Park, sehen auch einsam aus. Sie schleichen herum, denken nach, sind aber nicht glücklich. Oder ist Glück hier etwas anderes, Bad Homburg?

Ich habe genug. Genug von dieser perfekten Einfältigkeit, wo ich weder weiß ob ich neidisch oder glücklich sein soll. Genug von diesen perfekten Regalen, prunkvollen Häusern und hohen Mauern. Mir ist nach Rückzug. Ich ziehe mich zurück in mein kleines Stück Bad Homburg. Keine perfekten Regale, stattdessen eine verbrannte Bratpfanne, weil ich selbst heute rennen musste, zuhause, und das griechische Olivenöl in der Pfanne vergas und es verbrannte.

Liebes Bad Homburg, ob ich bei dir glücklich werde, weiß ich nicht. Zu viele Dinge, von denen ich glauben könnte, sie müssten sein. Zu viel traumhafte Einfältigkeit und Illusion um glücklich mit dir zu werden….

Crowded House und Krankheitlichkeiten…

Bedingungslos… als wäre ich es nicht schon einmal gewesen… damals, davor und immer wieder.

Auf dem Sonnendeck, ohne Sonne, im Dunkeln auf dem Rhein, habs ich mir besorgt. Meine Atemwege schreien nach Luft und wieder kommt keine durch. Hatte ich das nicht erst letztlich, nicht lange her, vor Kurzem…

Crowded House bringt eine neue Single… Und wo bleibt das Album? Guter Pop, das Lied. Hoffentlich auch die Platte, denn die Welt braucht Popmusik. Ja, Pop-Musik… nein, nicht zum poppen… weil es uns damit gut geht… nein, nicht mit dem poppen… Die Popmusik…

Und so ist es mir erlaubt es zu laden und zu hören…

  • Harmonien als angenehm empfundene Abfolgen
  • eingängige Melodien, die oft auf der Diatonik beruhen
  • simple, durchgehende Rhytmen
  • einfacher, klassischer Songaufbau
  • sanfter, melodischer Gesang

Ja, es ist Popmusik….

Hotel mit nervösem Feueralarm – Alltagshelden

Es ist heute Morgen. Gegenwart. Ich bin hier und nicht da. Verschlafen. Nach dem Aufstehen. Wie es immer so ist.

Gestern nacht war es anders. Spanien, Barcelona, um 4 Uhr in der Früh. Ich liege in einem Hotel nicht weit vom Fluhafen, das sich wie eine Epoche nennt. Sauteuer oder Saulangweilig hätte es sich auch nennen können, nach Media-Markt Namensgebungen. Um 1:00 gibt uns keine Bar im Hotel einen Drink. Sie haben einfach zu. Ab ins Bett, Morgen geht es doch weiter…

Um 4 Uhr startet der Feueralarm und hört nicht auf. Versuche abzuwägen ob es brennt oder nicht. Dann ringe ich mich dazu auf endlich doch etwas anzuziehen und mal nachzusehen ob es brennt. Ein dicker englichsprachiger Tourist kommt heromäßig um die Ecke und prahlt, dass es ein Fehlalarm ist. Er wirkt als hätte er alles unter Kontrolle und ich gehe zurück ins Bett. Reicht ja auch einer davon. Dann hört es nicht mehr auf. Im Viertelstundentakt startet die Sirene immer wieder und lässt es nicht mehr zu nur ein Auge zuzumachen. Ich warte nur immer auf das nächste mal und hoffe es brennt bald, damit sie Recht hat. Für diese Nachte zahle ich nur 136 Euro anstelle von 170. Ich habe Glück gehabt, dass sie so kulant waren.
Am Abend, gestern. Ich stehe am Flughafen und begegne meinem Helden des Tages. Ein Taxifahrer, ein Mensch mit Rat im Rücken.

Wie es so ist. Alle stehen dort, sind genervt, warten auf ein Taxi und sind komischerweise immer schon die ersten gewesen die dort stehen. Ich hatte bereits drei Fehlversuche und wechsele die Seite.

Nun kommt ein Fahrer, sieht mich un beabsichtigt mich zu fahren. Ich freue mich darüber und werde auf dem Weg zum Kofferraum von einem selbstgerechten Arschloch blockiert, der seine Koffer direkt in den Raum legt. Ich sage ihm, es wären die falschen Koffer und er könne meinen hineintun. Darauf schreit er in der Gegend herum er sei als nöchster dran. Ich entgegne ihm, dass es nicht korrekt sei. Der Fahrer nimmt die Situation wahr. Ich bin bereits auf dem Weg der Klügere zu sein und nachzugeben. Der Taxifahrer hält meinen Koffer und fordert mich auf noch zu warten bevor er dem Arschloch sagt, dass er bitte seine Koffer aus dem Fahrzeug nehmen soll, da er mich fahren wolle.

Nun schreit er wieder herum: “Sie glauben entscheiden zu können wenn sie fahren!!!” und der Fahrer entgegnet mit “Ja, das tue ich”. Der Schreihals droht mit Beschwerde will die Nummer und glaubt alle miteinander falten zu können, weil er der König ist. “Bitte nehmen sie die Koffer wieder heraus”, sagt der Held. Jetzt scheitert der Arsch und ich bin beeindruckt… Beeindruckt von einem Menschen, der in aller Ruhe einem Choleriker verdeutlicht, dass er durchaus entscheiden kann und nicht minderwertig ist.

Er sagte nur: “Wissen sie, hätte er sie und mich respektiert, hätte man sich einigen können. So allerdings nicht…” .
Ja, und ich bin beeindruckt. Ein toller Typ. Wir fahren, reden über Blitze und Wetter. Er fragt nach einer Budinesscard von mir, falls es doch Probleme geben sollte. Ich gebe ihm eine, zahle, bedanke mich und gehe…

Modest Mouse in FFM – 10. Juni

Marketing oder Zufall – Zum Zeitpunkt des Toureinstiegs in Deutschland diese Marke???

Was bedeutet eigentlich Fünfe gerade zu lassen? Einfach nur, nicht mehr zu unterscheiden? Oder nicht mehr zählen zu können? Oder nicht alles mitzuzählen, weil man eigentlich schon bei 6 wäre? Oder einen drauf zu schlagen, weil man noch bei 4 ist?
Was ist am Doping eigentlich schlecht??? Muss man nicht auch Medikamente verbieten, weil sie den körperlichen Heilungsprozess beschleunigen und unterstützen?

Wäre ein Addidas-Laufschuh Namens “Heiliger Krieg” in landesspezifischer Schriftzeichen ein Erfolg? Oder sind wir nicht bereit für einen solchen Schuh?

Wir diese Webseite jetzt beim CIA gelistet?

Wie war das eben…

Entspannter Tag, gut geschlafen. Bin in der Ritze meines neuen Bettes aufgewacht und habe mir kurz gewünscht eine durchgehende Matraze zu besitzen. Könnte sein, dass ich eines Morgens aufwache und meine Wirbelsäule in der Ritze liegt und der Rest dann ohne sie aufsteht. Könnte eine weiche Angelegenheit werden, ganz ohne Rückrad.

Danach zwei Kaffee und doch wieder eine Zigarette. Ärgere mich kurz und beschließe kurzerhand mein Rad zu nehmen und damit auf den Sandplacken zu fahren, was ich dann auch tue. Zurück geht es über Schmitten, Weinheim und Depot. Bei einer guten Aussicht genieße ich mein Snickers und denke, das ist die Entschädigung. Nur, wofür frage ich mich auch…

Kurze Telefonate, Menschen an Rechnern und jene die erst um 13:00 aufstehen und ihren Tag beginnen. 12:45… ich rufe zurück wenn mein Wecker um 13:00 klingelt und ich lächle in mich hinein…

Beim Depot wird es kurz anstrengen, aber gut. Altes Paar und Senior auf dem Rad verblasen, nichts womit ich mich brüsten könnte. “Ich mache sie einfach 3ß Jahre jünger in meinen Erzählungen” denke ich und verwerfe den Gedanken wieder.

Darauf folgt einne Abschlagssession in Kahlbach, bei der ich mich dumm anstelle, ein Radler mit Flammkuchen, ein Kinderschnitzel ohne Beilagensalat und eine Coke Light… der Flammkuchen ist dünn. mit dicken Zwiebeln und kalt serviert.

Spaziergang an der Nidda und abschließende Abschlagsession…

Aktivität des Tages: Putten bis der Arzt kommt…

Gelb sind die…

Freitag Abend, 22 Uhr… wollte gerade losfahren, als ich nach einer Woche zu meinem gelb besteubten Auto kam. Ich steige ein, schließe den Ipod an, starte die Zündung. Der Anlasser beginnt zu leiern… und leiert… und leiert… Ich wollte Peter zu seinem Geburtstag treffen… und leiert immer wieder und wieder. Kaputtgestanden dachte ich mir…ADAC

Dann, am nächsten Morgen der Griff zum Telefon. Extra Nummer aus dem Mobilnetz, obwohl ich zuhause bin. Jetzt, 60 Minuten Wartezeit und der kommt früher als gedacht und ist nach 20 Minuten schon da. Er ist auch gelb, wie mein Auto…

Ich berichtete stolz, ich ginge von einem Marderschaden aus und belegte meine Beobachtungen mit feinen Haaren im Mortorraum. Fast stolz, wie meist die Selbstdiagonse gegenüber Ärzten, die unter den Hobbymedizinern mehr als zu leiden haben.

Nach einigen unterschiedlichen Diagnosemethoden, wo ich interessiert jede einzelne in Frage stellte, bat er mich die Zündung zu bedienen. Ein Test, kein Erfolg… na gut, wo ist die Werkstatt. Just in dem Moment grinste er mich ein wenig an, mit einem Hammer in der Hand und sagte “Starten bitte”. Ich startete, er schlug zweimal zu und der Motor summte wie ein Bienchen im Morgentau…

Fazit: Alte Mittel heilen bei neuen Dingen auch…

Verfolgt und gejagt

Es ist Montag, gegen 13 Uhr. Es geht nach Ingolstadt und eine Erkältung erklärt mir den Krieg. Plötzlich bremst mich ein Auto aus, welches mich kurz zuvor überholte. “Polizei, bitte folgen” so lese ich den Abspann der Szene im Heckfenster des Zivilwagens. Sie haben mich zum Protagonisten ihres Films gemacht…

“Der Raser – Teil 364883772 – Garching”

Im zivilen Streifenwagen darf ich mir den ersten Schnitt des Films ansehen. Er ist gut, scharf und zeigt die notwendigen Parameter für mindestens 50 Euro Umsatz. Zur Sicherheit verlangt der Beamte schon mal ein Autogramm von mir, er geht von einem Erfolg aus. Ich konnte bei ihm ein Paar Punkte durch die Unterschrift sammeln. Drei waren es, um ganz genau zu sein.

Pearl Jam am Abend

Nothingman… tausendmal der Stimme vob Eddy gehorcht… Heute ist es wieder passiert. Ich habe mitgesungen und die  zweite Stimme eingenommen…

Morgens in der Wohnung “Beatsteaks” und am Nachmittag im Auto “We are scientists”. Frühabend beim Laufen war es “Beck”.
Vielleicht ist heute Abend noch was drin…

Aktion des Tages: Etwas beenden was man nicht angefangen hat…

Radiohead am Morgen

Gestern… Kopfschmerzen plagen mich den ganzen Tag… Was tun? Nicht drüber nachdenken, könnte weh tun… Den Abend verbracht mit dem Film “Borat”… Na gut, Humor… der geht ab!!! Find ich ihn gut? Naja… Manchmal ziemlich ekelhaft. Kann ja auch gut sein. Ziehe eine andere Form den Humors vor.

Gehe in mein Bett und schlafe bei der “Google Erfolgsstory Teil I” ein. Am nächsten Morgen erwache ich mit einem anderen Hörbuch. Keine Ahnung was das ist. Ich höre kurz zu, verstehe nicht worum es geht und beschließe mich nun das erste mal unterhalb der Augen zu bewegen. Das neue Bett ist klasse. Mein Rücken hat Entlastungsschmerzen…

Ich habe den 2. Teil der Erfolgsstory von Google verschlafen, fällt mir ein.

Aktivität: Kaffee trinken und Radiohead hören

Snow Bork – Kronplatz die 2.

Na gut, hatte ich gesagt. Es geht weiter. Wieder Wintersport. Wieder ein deutlich erhöhtes Verletzungsrisiko in traumhafter Höhe.

Exkurs: 1 Jahr zuvor auf einem Ski-Event mit dem Projektteam entschloss ich mich keine größeren Investitionen in schneetaugliche Bekleidung vorzunehmen. Kurz entschlossen steckte ich mich in einen Bundeswehrparka, mit T-Shirt und einem Pullover, das T-Shirt natürlich unter dem Pullover. Meine Beine waren eingekleidet in einer Laufhose und dazu ein paar Jeans, direkt übergezogen. Ich war fertig, nachdem ich meine Tennissocken an den Füßen hatte. Meine Abwähgung, dass die Militarbekleidung im 2. Weltkrieg auf dem Weg nach Stalingrad auch nicht besser war, war schlicht und ergreifend kurzsichtig. Die Krone setzte ich mir auf, indem ich Wildlederhandschuhe der Edelausführung mit Lammfell an meine Hände angebracht habe, die hinterher einfach so an meinen Händen festgefroren waren, wie ich sie angebracht hatte.

Neben der Verwunderung, wie ich das Überleben konnte, pappte während der gesamten Zeit der Schnee an mir, als hätte ich ihm eine ordentliche Portion “Spanische Fliege” verpasst. Mein Titel am Ende des Events war “Snow Bork”. Snow Bork fuhr Snowboard und saß mit seiner Jeans im Schnee und ist auf den Kopf gefallen. Mehrmals.

ski

Diesmal war es anders. In der Fundgrube, ein Ingolstädter Sportmodehaus mit ausrangierten Waren, kaufte ich mir die notwendigsten Utensilien.

1 x Skihose

1 x Wasserdichte Outdoorjacke mit Fleece-Innenfutter

1 x 70 Jahre Handschuhe (nicht Wasserfest, wollte auch nicht im Schnee rumliegen)

4 x Funktionsunterwäsche (hat funktoniert)

2 x Skisocken, zu groß und sahen aus wie halterlose Strümpfe

Alles in allem eine schlagkräftige Mindestkonfiguration für mein Dasein als südtiroler Schneehase. Und, kein Snowboard… diesmal sollten es in James Bond Manier die klassischen Bretter sein…

Ski2

Trocken und gesund überlebt…

Aktivität des Wochenendes: Schneepflügen mit Restalkohol

Müssen Bilder scharf sein…

Da stellt man sich die Frage ob Bilder immer scharf sein müssen, um im Zeitalter der digitalen Photographie als gut befunden zu werden. Alles andere ist Freaky (Lomo)… oder nicht??? Hier, moderne Kunst an der Mauer, wo moderne Kunst drin ist… Museeum der modernen Kunst in Frankfurt.

Dabei geht es doch eigentlich um alle Eigenschaften, wie wir das, was wir sehen, wahrnehmen, oder?
mauer

Reingekommen bin ich nicht, da ich Sonntags die Kunst der Zeitmessinstrumente nicht verstehen kann und einfach zu zu spät bin… so ist das.

Aktion: Mauer photographieren und über Tiefenschärfe nachdenken

Hey, alte Socke… wat läuft so..

und dabei Fenster geputzt… wass alles passiert ist die Frage des Tages, ob es Sinn ergibt oder frei davon unsere Tage beflügelt ist ungewiss. Wieso man überhaupt diesen Weg geht bleibt außer Frage, denn es muss so sein weil die Küche schmutzig ist.

Und was schmutzig ist gehört in den Altkleidersack oder wird gestopft, wie Oma es einst machte bevor die Wegwerfgesellschaft den Einzug in die Normalität schaffte. Das alles aus Gier nach dem Neuen…

So schmeißen wir es einfach weg, die anderen tun es ja auch. Warum das so ist? Natürlich weil wir alle rennen… keine Zeit zum stopfen alter Wäsche… Sie hatten keine Zeit die Fußnägel zu schneiden, zerstörten mit subtiler Gewalt die Fasern an den Spitzen der Socken. Danach wurden sie alle verbannt aus den kleinen Behältnissen in den Kleiderschränken und wurden kurzum nochmal verwendet, um den Mülleimer rundum abzuwischen bevor sie im Dunkeln verschwunden sind…

“Hey, alte Socke” einst mal verwendet, um einen alten Freund zu begrüßen. Die alte Socke war wichtig für uns. Heute würden wir beleidigen, da wir alte Socken einfach wegwerfen und damit vorher die Mülltonne abwischen. Aber, so muss es sein. Der Aktienkurs den Mutterunternehmens von Ergee würde durch eine bodenlose Finanzkrise in die Wertlosigkeit stürzen und wir hätten deswegen keine Socken mehr, wenn da nicht die Chinesen wären, die die Versorgungslücke mit Freude stopfen, jawohl stopfen… lustig, oder… wegen unseren alten Socken die wir nicht mehr wollen.

Und jetzt, ich geh mal ein paar Socken kaufen…

Wer will sie haben…

Nuevo-, Grippe- und Hustenviren, seit Wochen liegen die alle hier rum. Jede Woche erwischt miich ein anderer und ich Frage mich, gibt es eine Virusfalle?

Bauanleitung?? Brauche ich eine faule Zelle dafür oder geht es auch mit Käse. Wie wäre es wenn der Virus sich zufällig mit einem weißen Blutkörperchen infiziert, daraus ein Superminipolizeiding wird, dass alle Viren löchrig beißt und die dann einfach in meinem Blut untergehen und qualvoll ertrinken

So ist das…

180 Euro – bitte nur zwei… T-Bonse… äh Bones

Der Plan war sardisches Essen zu essen. Kurzerhand umentschlossen und es gab toskanisches T-Bonesteak, zubereitet von einem skurillen Koch, der im Vorfeld zum Beweis der Erstklassigkeit seines Fleisches den Finger hindurchstach und mich bat durch das Loch zu sehen. Genau… beim Fisch muss es genau anders sein…

Merke: Ein gutes frisches Steak lässt sich mit dem Finger durchstoßen, jedoch ein guter Fisch darf nicht mal einen Abdruck behalten, nach dem Versuch es durchzustechen. Natürlich mit dem Finger. Er hat es gesagt, er muss es wissen…

Durch sein skurilles Auftreten verkaufte er uns kurzerhand neben einem alten Käse mit Feige garnierten und durch Sauerkirschkonfitüre verfeinerten Vorspeise insgesamt 1,9 kg T-Bonestaekes. 100g ungefär 6 Euro…

macht viel… Darf ich vorstellen….
T-Bone

Abgekupfert von Komaleaufer (Aktivität des Abends):

T-Bonesteak mit einfachem Messer schneiden, weil der Koch glaubt es sei so zart…

Viel Licht nach dem Sturm…

Man kann es kaum glauben. Die Holzindustrie hat derzeit einen enormen Zugang zu mittelmäßigen Hölzern zu günstigen Preisen. Menschen verkaufen ihre Ölheizung, denn Holz liegt in rauen Mengen einfach herum und muss nur aufgelesen werden. Neue Gebiete für Fußballplätze, Indoorskihallen oder Golfplätze werden entstehen. Kyrill machst möglich. Deutschland als Holzexporteur Nummer 1. Schaut euch beispielsweise diesen schönen Bauplatz an. Wir müssen nur noch aufräumen.

Das unglaubliche daran ist, es war mal ein tiefer Wald und es stand ganz außer Frage das er jemals dort den Platz verlassen würde. Und jetzt viele kleine Stämme und totale Einöde, wenn der Kram mal weggeräumt wurde. Alles kaputt wie es war. Frechenhausen wurde getroffen, das kann man wohl sagen, sage ich euch. Selten etwas gesehen, was schlimmer aussah. O.K. im Sommer war die Überschwemmung. Gut damals waren sämtliche Häuser kaputt. Ich habs nicht gesehen.
Ganze Waldgebiete sind einfach zu bruch gegangen. Dicke Stämme wirklich weggebrochen wie Zündhölzer. Man stelle sich vor man wäre dort gewesen, als es geschah… Sämtliche Bäume, die über den Köpfen zu brechen beginnen. Das ohrenbetäubende Knacken in der Dunkelheit. Dann der Tod und am nächsten Tag die Meldung, dass ein Trottel im Wald war, als die Erde sich auftat.

Haha, ich wollte doch nur helfen… sagte der Held, bevor 4 Bäume ihn gleichzeitig erschlagen haben.

Was geblieben ist, ist eine Steppe. Auf eine weite von 2 km blieb nichts stehen außer ein paar Stämme, die wie Pfosten aus dem Boden ragen. Der Flächen Limes. Limes im Hinterland, es werden wohl die MIB gewesen sein, um zu verhindern, dass die da landen. Wer? Die da oben natürlich, die es auf die wichtigen Hinterländer Rohstoffe abgesehen hatten. Jetzt kommen sie wohl nicht mehr… sprach Smith.

Als kneipscher Kurplatz für altbekannte Waden gedacht, war das Tretbecken. Mit einem wunderbaren Quellwasser, ursprünglich umschlossen, von den dunklen Baumwipfeln der Nadelbäume, die regungslos den Winden trotzen. Nun ausgedünnt, hell und vollkommen einzusehen. Kein so schöner Ort mehr, wie er mal war.

Das waren dann die Bäume, die den so schönen Ort einst eingeschlossen haben.

Aktivität des Monats: Holzhacken

Notwendige Utensilien für Städtereisen…

Was man braucht:

  1. Ein Buch – für den intellektuellen Eindruck außer Haus
  2. IPod – Für die eigene Geräuschkulisse
  3. Moleskin – Notizen aufzeichnen, die keiner mehr braucht
  4. Stift – sonst keine Notizen
  5. Metrosexuelle Umhängetasche – für den Mann von heute
  6. Zigaretten – wenn es noch nicht ohne gehen sollte

Nötiges

Natürlich sind Schuhe, Hose, Pullover oder Jacke, Unterwäsche und Socken vorausgesetzt.

Ziele auch im neuen Jahr..

Im letzten Jahr konnte ich sämtlich Ziele nach unten korrigieren. Aber gut, man steckt sich die Ziele ja nicht, um sie zu erreichen, sondern ständig einer Sache hinterherzurennen…

Wozu sonst sollte man das tun, stellt sich der Major die Frage, bevor er seine Soldaten auf ein Ziel einschwor, was keiner Verstand. Auf gehts… hauptsache wir tun etwas… Man stellt sich vor, meine Ziele:

Das nächste Jahr:

  1. Rauchen aufhören
  2. 1900 km Radfahren (2000 waren einfach zu viel)
  3. 70 x 7 km laufen je 45 Min (Ich fahre ja schon Rad)
  4. Ernährung umstellen
  5. Regelmäßige Kopfhautmassagen beim Friseur
  6. Da wo noch Ziele sind, immer weiter…

Wer die alte Seite kennt, mag erkennen… die Ziele bleiben bestehen. Frei nach dem Motto: Keine “Moving Targets”.

Will jemand die gleichen Ziele: 39,95, stell ich per Post zu…

Lebourgh

Jetzt gehts ab…

Mal wieder nichts zu tun. Es ist Sonntag Abend und das Bett hat die Ausstrahlung eines Kerkers auf mich… ich sitze am Rechner und starte den neuen Auftritt. Jetzt gehts ab sag ich Euch… schrieb er, nachdem alle notwenigen Vorarbeiten erledigt waren…

Mein Tag: scheiße…